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Innovation VGF

DTC

Digital Train Control Frankfurt

Das Zugsicherungs-
system von morgen

Das digitale Signal- und Zugsicherungssystem „Digital Train Control System Frankfurt“ ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt Frankfurt am Main. Dabei wird das vorhandene Zugsicherungssystem durch eine digitale Signal- und Zugsicherung auf Basis der Communication-Based Control Technology (CBTC) im Tunnelbereich der Stadtbahn ersetzt.

 

Bis 2031 sollen alle neun Linien der Stadtbahn Frankfurt am Main auf ein digitales Zugsicherungssystem umgerüstet werden. Den Beginn macht die „B-Strecke“ mit den Linien U4 und U5 einschließlich der Verlängerung ins Europaviertel, die nach derzeitigem Planungsstand 2025 abgeschlossen sein soll.

Das CBTC-System ermöglicht das Fahren im „wandernden Raumabstand“. Das bedeutet, dass die Züge nicht mehr in Blockabschnitten, sondern im Bremswegabstand voneinander fahren. Dadurch können mehr Züge gleichzeitig auf einer Strecke eingesetzt werden, was die Streckenkapazität erhöht.

Die moderne und leistungsfähige Zugsicherungstechnik sorgt aber nicht nur für mehr Züge auf der Strecke, sondern auch für eine größere Taktgenauigkeit und -verlässlichkeit. Sie ermöglicht einen energieeffizienteren Betrieb mit Energieeinsparungen von bis zu 15 Prozent sowie einen höheren Passagierkomfort durch sanfteres Beschleunigen und Bremsen. Außerdem wirkt sie dem Verschleiß von Fahrzeugen und Schienen entgegen. Das „Digital Train Control System Frankfurt“ ist eng mit dem Projekt „Frankfurt MIND (+)“ verbunden, da beide Projekte eine ganzheitliche Verkehrsoptimierung (sowohl im Tunnel als auch oberirdisch) zum Ziel haben. Die „CBTC“-Zugsicherung wird die Kapazität und Attraktivität des U-Bahn-Systems erhöhen und so den Anteil des schienengebundenen ÖPNVs am städtischen Verkehr vergrößern. Das wird im Endeffekt dazu führen, dass weniger Schadstoffe ausgestoßen werden und die Luft in der Stadt sauberer wird.

Für sauberere Luft
in der Stadt